Platzreife #1 – Meine ersten Erfahrungen

Wenn man in das Gesicht der glücklichen Golfer nach einer erfolgreichen Runde oder einem Turnier schaut, reicht es einem selbst irgendwann nicht mehr aus ständig nur auf der Driving Range zu stehen. Deshalb habe ich mich für einen Platzreifekurs bei der GolfRange Augsburg entschieden. In diesem Beitrag möchte ich meine ersten Erfahrungen und Eindrücke mit Ihnen teilen.

Die Anmeldung zum Platzreifekurs auf der GolfRange erfolgt über ein Onlineformular innerhalb von 5 Minuten. Man hat 2019 die Wahl zwischen 18 verschiedenen Kursterminen über die Saison verteilt, sodass man sicherlich einen Kurs findet, der zu dem individuellen Terminplan passt. Ganz toll finde ich, dass sich die Anfänger nicht sofort eine eigene Ausrüstung kaufen müssen. Ich habe mir gegen einen kleinen Betrag ein paar Schläger mit Golftasche geliehen, die ich auch in der Zeit zwischen den Kursen zum Üben nutzen kann.

Am ersten von insgesamt 7 Kurstagen hat unsere Gruppe eine Einführung in den Golfsport bekommen. Zusätzlich gab es Sicherheitshinweise für das Üben auf der Range, dir mir persönlich sehr wichtig waren. Man möchte sich ja auch in der kleinen Gruppe von 8 Golfanfängern den ganzen Kurs über sicher fühlen. Jeder Teilnehmer bekommt ein Heft mit Hilfestellungen, Tipps und den Golfregeln, welches begleitend zur Praxis als Theorie zuhause gelesen werden sollte. Über meine Kleidung habe ich mir vor dem ersten Termin definitiv zu viele Gedanken gemacht. Die Gruppe trägt überwiegend leger sportliche Outfits und allgemein steht das Wohlfühlen beim Platzreifekurs im Vordergrund.

Der Golflehrer erklärt mit viel Passion die ersten Schläge, die Haltung, den richtigen Griff und Grundsätzliches. Es ist immer ausreichend Zeit für Fragen, Fachbegriffe werden erst später eingeführt, sodass wirklich jeder Anfänger mitkommt. Besonders positiv finde ich die Art des Unterrichts: Kein Anfänger wird als Beispiel hergenommen, der Golfpro zeigt Schwünge mehrmals selbst, worauf die Gruppe gemeinsam übt. Man fühlt sich somit nicht vorgeführt. Jeder startet am gleichen Punkt und konzentriert sich auf seine eigenen Bewegungen. In der Übungsphase nimmt sich der Lehrer Zeit um jeden einzelnen Schüler zu beobachten, Hilfestellungen und Tipps zu geben und kleine Korrekturen an Haltung oder Schwung vorzunehmen.